Natürliche Alterungsprozesse

Verschiedene körperliche Alterungsprozesse setzen bei Männern bereits mit 30 Jahren ein, bei Frauen mit etwa 35 Jahren. Anderes beginnt sich mit Anfang 40 oder erst nach 60 allmählich umzustellen.

Wer weiß, was alles zum natürlichen Altersprozess gehört, ist nachweislich besser vor sportlichen Überforderungen geschützt. Darüber hinaus hilft dieses Wissen, das Älterwerden zu akzeptieren – sehr zum Nutzen des seelischen Gleichgewichts.

  • Wie alle Körperfunktionen verlangsamt sich insbesondere der Stoffwechsel. Dadurch wird die Nahrung „auf kleinerer Flamme“ verbrannt, so dass der Körper weniger Kalorien verbraucht und leichter Fett ansetzt.

    Tipp: Auf ausgewogene Ernährung achten, Alkohol und Süßes reduzieren und den Kalorienbedarf durch Sport und Bewegung hochhalten. Opens internal link in current windowMehr dazu ...

  • Mit den Jahren verringert sich der Wassergehalt des Körpers um ein Sechstel. Das wirkt sich ungünstig auf die Fließeigenschaften des Blutes, die allgemeine Nährstoffversorgung und die Durchblutung der Organe aus.

    Tipp: Stets ausreichend trinken. Opens internal link in current windowMehr dazu ...

  • Die Knochendichte nimmt wie die Muskelmasse ab. Ein Sechzigjähriger verfügt im Schnitt noch über 75 Prozent der Muskelkraft eines Dreißigjährigen.

    Tipp: Regelmäßiges Ausdauer- und Krafttraining erhöht die Knochendichte.

  • Die Knorpelschichten der Gelenke verknöchern, die Bandscheiben werden spröde, die Muskeln werden leichter gezerrt. Bewegungsmangel und Übergewicht führen allmählich zu Verschleißerscheinungen (Arthrosen).

    Tipp: Wählen Sie gelenkschonende Sportarten und gönnen Sie sich zwischen den Trainingseinheiten genügend lange Erholungsphasen.

  • Die Pumpleistung des Herzens halbiert sich bis zum 70. Lebensjahr, Fett- und Kalkablagerungen verengen die Blutgefäße. Wegen der abnehmenden Kapazität zur Sauerstoffaufnahme muss ein älteres Herz immer »härter arbeiten«. Verengte Arterien lassen außerdem den Blutdruck steigen.

    Tipp: Nutzen Sie regelmäßig den kostenlosen Check-up 35, um die Belastbarkeit Ihres Herzens zu überprüfen. Mehr dazu ...

  • Die Bauchspeicheldrüse produziert allmählich weniger Insulin, weshalb es bei älteren Menschen schnell zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel kommt (Diabetes mellitus).

    Tipp: Ausdauertraining und eine ausgewogene Ernährung helfen, die Stoffwechselprozesse zu regulieren.

  • Bei Männern geht die Produktion des Sexualhormons Testosteron bereits nach der Pubertät allmählich zurück, bleibt aber bis ins hohe Alter erhalten. In seltenen Fällen kann ein überhöhter Mangel an Testosteron (Hypogonadismus) zu Antriebsarmut, Libidoverlust und Muskelschwäche führen.

    Tipp: Insbesondere regelmäßiger Ausdauersport lässt die männliche Hormonproduktion langsamer sinken.

  • Bei Frauen kann der Rückgang der Östrogen-Produktion in den Wechseljahren Hitzewallungen, Stimmungstiefs und Schlafstörungen verursachen. Gleichzeitig wächst die Gefahr der Gefäßverkalkung und des Knochenschwunds (Osteoporose).

    Tipp: Die Wechseljahre sind kein Grund, sportliche Aktivitäten einzuschränken. Im Gegenteil: Sport und Bewegung können sämtliche Wechseljahrebeschwerden nachweislich verringern.

  • Auch das Immunsystem büßt mit der Zeit an Stärke ein, weshalb ältere Menschen oft infektanfälliger sind als in jungen Jahren.

    Tipp: Insbesondere Sport im Freien stärkt die Abwehrkräfte durch regelmäßige Klimareize.

  • Die Talgdrüsen der Haut produzieren weniger Fett, wodurch die ältere Haut schneller austrocknet. Der verminderte allgemeine Stoffwechsel verringert auch die Elastizität der Haut.

    Tipp: Nach jedem Training sollten ältere Frauen und Männer regelmäßig eine rückfettende Creme auftragen.
 
 

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