Rehasport: Für den Körper und die Seele

Rehabilitationssport soll (chronisch) erkrankten Frauen und Männer helfen, wieder gesund zu werden und weitere Krankheitsfolgen zu vermeiden. Hier können sich Gesundheit und Fitness so weit bessern, dass es bald wieder möglich ist, im Alltag gut zurecht zu kommen und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Qualifizierte Anbieter

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Behindertensportverband hat der Deutsche Olympische Sportbund ein Anerkennungsverfahren entwickelt, nach dem Vereine Rehabilitationsport anbieten können. Voraussetzung ist, dass die Gruppen von speziell qualifizierten Übungsleiterinnen oder Übungsleitern durchgeführt werden.

Fitness und Lebenslust

Rehasport soll Menschen mit speziellen Beschwerden nicht nur körperlich wieder fit machen – etwa bei Herz-Kreislaufproblemen, Diabetes, Krebserkrankungen oder orthopädischen Beschwerden. Die Erfahrung zeigt, dass auch das Selbstwertgefühl und die allgemeine Lebenslust wieder zunehmen, wenn das Zutrauen in den eigenen Körper wächst.

Die meisten Rehasportgruppen setzen auf Elemente aus der Gymnastik, der Leichtathletik, Aquafitness und Bewegungsspiele. Auch Entspannungstechniken gehören oft dazu, oder Beckenbodentraining, spezielle Atemtechniken und vieles mehr. Ausdauer geht meist vor Schnellkraft, gleichwohl Übungen zur Kräftigung der Muskeln und der Knochen fester Bestandteil des Rehasports sind.

Kosten

Die Teilnahme an einer speziellen Rehasportgruppe kann in vielen Fällen ärztlich verordnet werden. Dann tragen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten. Was ist hierfür zu tun?

  • Die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt füllt für die Verordnung das Formular „Muster 56“ aus (erhältlich bei der Krankenkasse). Kurse zur Vorbeugung von Krankheiten (Primärprävention) können auch auf der Grundlage des § 20 SGB V von der gesetzlichen Krankenkasse finanziert werden. (Fragen Sie bei Ihrer Kasse nach!)
  • Das Formular wird sodann der Krankenkasse zur Bestätigung der Kostenübernahme vorgelegt.
  • Gibt die Krankenkasse grünes Licht, kann es in einer passenden Rehasportgruppe in der Nähe losgehen.
  • Privatversicherte treffen jeweils eigene Vereinbarungen mit ihrer Kasse

Wer wo was?

Welcher Verein in der Nähe das passende Angebot machen kann, ist nicht immer leicht herauszufinden. Hat die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt keinen Tipp, sollte man beim Behindertensportverband des jeweiligen Bundeslandes anrufen und sich nach regionalen Angeboten erkundigen.

Die Portale der einzelnen Landesverbände bieten auch eine Online-Suche an- siehe dort rechts im Kasten „Rehasportgruppen in Deutschland“.

 
 

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