Gruppe oder nicht?

Wer tief unten in einem dunklen Loch sitzt, tut sich ausgesprochen schwer damit, sportlich oder sonst wie aktiv zu werden. Aus diesem Grund – und weil Depressionen trotz ihres häufigen Vorkommens immer noch ein Tabu sind – ist es oft schwer, eine geeignete Gruppe zu finden. Von der Krankenkasse finanzierte „Depressions-Gruppen“ gibt es nur sehr selten.

Aber das muss vielleicht auch nicht sein. Hauptsache, man kriegt überhaupt „die Kurve“, fängt einfach mal an mit ein bisschen Lauftraining, schließt sich vielleicht einem losen Lauftreff an oder sucht sich eine allgemeine Ausdauersportgruppe, sei es Aerobic, Schwimmen, Radfahren oder (Nordic-)Walking. Es spricht auch nichts gegen andere Sportarten, so lange sie halbwegs regelmäßig betrieben werden.

Trotzdem kann es sich lohnen, mal beim behandelnden Arzt nach einer Sportgruppe zu fragen oder beim Behindertensportverband des jeweiligen Bundeslandes anzurufen und sich nach regionalen Bewegungsangeboten für Depressionskranke zu erkundigen.

Die Portale der einzelnen Landesverbände bieten auch eine Online-Suche an - siehe dort rechts im Kasten „Rehasportgruppen in Deutschland“.

 
 

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