Preisträger des Vereinswettbewerbes

Die Preisträgerinnen und Preisträger aus Berlin, Weißendorf und Bremerhaven stellen sich dem Fotografen. Foto: DOSB

Der demografische Wandel schreitet voran, die Menschen werden immer älter. Doch nicht alle älteren Menschen bewegen sich regelmäßig oder treiben Sport, um sich fit zu halten. So sind es bei den unter 60-Jährigen jeder dritte Mann und jede fünfte Frau, die regelmäßig Sport- und Bewegungsangebote im Verein nutzen, bei den über 60-Jährigen hingegen nur noch jeder vierte Mann und jede achte Frau, wie die Mitgliederstatistik des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) zeigt.

Aus diesem Grund starteten der DOSB und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Jahr 2009 gemeinsam das Modellprojekt „Bewegungsnetzwerk 50 plus“. Hier werden Ideen gebündelt und Kooperationen zwischen Sportvereinen und Partnern wie Kommunen, Gesundheitsorganisationen, sozialen und kirchlichen Einrichtungen sowie Altenheimen oder Wohngemeinschaften gebildet, um mehr Ältere für Sport und Bewegung zu gewinnen.

Preisträger des Wettbewerbs "Sportvereine  - vorbildlich vernetzt"

Wie das in der Praxis genau aussehen kann, zeigen die Preisträger des Wettbewerbs „Sportvereine – vorbildlich vernetzt“. Der DOSB hatte diesen Wettbewerb initiiert, um besonders gute Modelle der Zusammenarbeit zwischen Sportvereinen und kommunalen Partnern herauszustellen. Der Parlamentarische Staatsekretär im Bundesfamilienministerium Dr. Hermann Kues verlieh die Preise nun gemeinsam mit DOSB-Vizepräsident Breitensport/Sportentwicklung Walter Schneeloch. Die Preisgelder wurden vom Generali Zukunftsfonds zur Verfügung gestellt.

„Netzwerkarbeit ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen, für den Sport und die Gesellschaft insgesamt. Die Sportvereine und kommunalen Organisationen tun gut daran, sich zu öffnen und miteinander zu kooperieren. Mit ihren verzweigten Netzwerken leisten die Sportvereine eine unverzichtbare Arbeit für den Zusammenhalt vor Ort“, sagte Schneeloch bei der Preisverleihung.

Preise gab es in zwei Kategorien. Honoriert wurden zum einen drei Sportvereine, die vorbildlich mit verschiedensten Partnern vor Ort kooperieren. Zum anderen wurde ein Sonderpreis an eine sport-externe Institution vergeben, die bereits gut mit dem organisierten Sport zusammenarbeitet.

Die Preisträger in der Kategorie Sportvereine:

1. Platz: TSV Berlin-Wittenau 1896
2. Platz: Turnverein Weißendorf
3. Platz: SFL Bremerhaven

Den Sonderpreis in der Kategorie Externe Organisationen gewinnt die Leitstelle „Älter werden in Ahlen“ – SINN – Senioren in neuen Netzwerken aus Ahlen.

Die Preisverleihung im Rahmen der Abschlusstagung wurde von zahlreichen prominenten Paten begleitet. Neben Ministerin Schröder waren das die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Maria Böhmer, die Vorsitzende des Ausschusses für Familien, Senioren, Frauen und Jugend im Bundestag, Sibylle Laurischk, der Bundesminister a.D. Franz Müntefering, die Olympiasiegerin im Fechten, Cornelia Hanisch, sowie Ursula Lehr, die Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen und Bundesministerin a.D.

 
 

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