Abschlusstagung

v.l.n.r. Andreas Reidl, Peter Ruhenstroth-Bauer, Manfred von Richthofen

Zum Abschluss des Modellprojektes "Richtig fit ab 50" wurden die Ergebnisse des Projekts in einer Abschluss-veranstaltung am 8./9. September 2005 in Berlin zusammengefasst. Zudem wurden die Erkenntnisse aus den Einzelprojekten dargestellt und deren Übertragbarkeit auf die Arbeit der Sportvereine und Sportverbände diskutiert.

 

Programm der Veranstaltung

 

Kernaussagen

Roswitha Verhülsdonk, Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO)

„Nach Umfragen zu Potentialen älterer Menschen, speziell älterer Verbraucher von Produkten und Dienstleistungen, haben Ältere einen höheren Informations- und Beratungsbedarf.“

„Vereine sollten vor allem den Stellenwert der Geselligkeit betonen“

„Wir brauchen die aktiven Älteren, um das Gesundheitssystem nicht zusammenbrechen zu lassen.“

Heinz Janalik, Mitglied des Bundesvorstandes Breitensport des Deutschen Sportbundes, Präsident des Landessportbundes Baden Nord

„Alles Wissen ist vorhanden, um qualitativ hochwertige Seniorensportangebote zu unterbreiten. Wichtig ist die Aufarbeitung der Bilder vom Sport und vom Verein, die ältere Menschen haben.“

„Angebote müssen an Sinnperspektiven orientiert werden, dann werden die Angebote angenommen!“

„Kompetenz muss transportiert werden, man sollte voneinander lernen, sich nicht als Konkurrenz verstehen!“

Bianca Schreiber-Rietig, Journalistin und aktive Sportlerin über 50

„Alt sein ist kein Makel“

„Die Presse hat immer noch das Bild des Sports in Bezug auf Jugendlichkeit. Seniorensport in Hinblick auf Leistungsfähigkeit ist schwer in die Köpfe von Redakteuren zu bekommen.“

„Das Angebot in den Vereinen sollte vielfältiger werden“

„Spielt Rockn´Roll in den Sportgruppen, dann kommen die Älteren!“

Walter Krüsi , Bundesamt für Sport der Schweiz

„Mit zunehmenden Alter werden die Menschen nicht gleicher, sondern immer unterschiedlicher. Darauf müssen sich Anbieter einstellen!“

„Deutschland ist in Hinblick auf Transparenz, Überblick und Koordination der Sportangebote weiter als die Schweiz. Dort scheint aber die Ausbildung weiter zu sein!“

 
 

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