Rudern

Bild: Bongarts

In schöner Landschaft übers Wasser gleiten und gleichzeitig ein intensives Kraft- und Ausdauertraining absolvieren. Diese Elemente verbindet das Rudern, eine der ältesten Sportarten, miteinander. Schon im antiken Rom und Ägypten gab es Wettrennen mit Rudergaleeren. Die Zeit der Galeeren ist vorbei. Heute sitzen Leistungssportler allein, zu zweit, zu viert oder zu acht in schmalen, schnittigen Rennbooten. Dabei wird zwischen Skull- und Riemenbooten unterschieden. In der Skull-Version bewegt jeder Bootsinsasse zwei Ruder, im Riemenboot jeweils nur eins. Rudern ist ein relativ einfach erlernbarer aber sehr trainingsintensiver Sport, der vor allem Rumpfmuskulatur, Arme und Beine stärkt.

Wo?

Überall wo es Wasser gibt, kann gerudert werden. Für das Sportrudern eignen sich Flüsse oder große Seen am besten, weil lange Strecken geradeaus gefahren werden können. Deutschlandweit gibt es zahlreiche Vereine, denen sich Freizeitsportler und auch Ruderbegeisterte mit Ambitionen auf Leistungssport anschließen können. Im Deutschen Ruderverband sind insgesamt rund 80 000 Aktive gemeldet. Der nächstgelegene Ruderverein findet sich am leichtesten über die entsprechende Internetseite der einzelnen Landesverbände im Deutschen Ruderverband. Für Freizeitruderer gibt es bei den Vereinen organisierte Wandertouren.

Wie oft?

Einsteiger sollten zwei- bis dreimal die Woche trainieren. Dabei gilt am Anfang: lieber häufiger und dafür kürzer (eine Stunde). Der Trainingsaufwand hängt auch beim Rudern, wie bei den meisten Sportarten, vom eigenen Leistungsanspruch ab. Um besser zu werden, muss in jedem Fall intensiv an der Kraftausdauer gearbeitet werden. Ein regelmäßiges Rudertraining führt zur deutlichen Kräftigung der Rumpfmuskulatur, sowie der Muskulatur der Arme und Beine. Ein zusätzlicher Trainingseffekt ist die Verbesserung von Balancegefühl und Koordination.

Was ist zu beachten?

Die Wirbelsäule und besonders die Bandscheiben sind beim Riemenrudern, vor allem auf Leistungssportbasis, aufgrund der unnatürlichen Sitzposition großen Belastungen ausgesetzt. Die Gefahren für die Wirbelsäule sind dabei für Erwachsene kleiner als für Jugendliche im Wachstumsalter. Sehr wichtig ist in diesem Zusammenhang eine saubere Rudertechnik. Vor dem Einstieg ins Boot sollte die Schultergürtelmuskulatur gelockert und gedehnt werden. Interessant ist Rudersport übrigens nicht nur für Menschen, die selbst rudern wollen. Beim Sportrudern werden ebenso Steuerleute gebraucht, die keinen geringen Anteil am Erfolg einer Mannschaft haben, aber sehr leicht sein müssen.

Weitere Informationen ...

Deutscher Ruderverband

Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 1030169 Hannover

Telefon: (0511) 98 09 4-0Telefax: (0511) 98 09 4-25

E-Mail: info(at)rudern.de

 
 

Olympia Partner

Breitensport Partner

Olympia Partner

Breitensport Partner