Mit den Enkeln zum Sport

»Ich war schon immer eine begeisterte Schwimmerin«, sagt Luise Klöckener. »Früher habe ich mehrmals in der Woche mindestens meine 50 Bahnen á 25 Meter geschwommen. Aber seit ein paar Jahren mache ich lieber Aqua Jogging. Mit 63 bekommt mir das einfach besser.«

Luise Klöckener war Anfang dreißig, als in ihrem Stadtteil ein Kombibad gebaut wurde und sie bald darauf in den ansässigen Schwimmverein eintrat. »Meine Tochter war damals 12 und hat nach kurzer Zeit angefangen, richtig für Wettkämpfe zu trainieren«, erzählt sie. »Auch meinen Mann konnte ich damals noch manchmal ins Wasser locken. Aber im Grunde ist er eine Landratte. Wasser ist ihm einfach zu nass und zu kalt. Ich selbst konnte dagegen endlich nach Herzenslust meinem Hobby nachgehen.«

Luise Klöckener nahm früher regelmäßig an den internen Vereinsmeisterschaften teil und engagierte sich im Verein. »Später habe ich oft auch Kassendienst und Eingangskontrolle gemacht, wenn das Bad nur für unseren Verein geöffnet war.«

Dann ließ irgendwann das Interesse der Tochter am Schwimmen nach, der Ehemann hielt sich nur noch an Land auf, und die Stadt stellte dem Schwimmverein bald nur einmal wöchentlich das Bad zur Verfügung. »Mit der Zeit bin ich immer unregelmäßiger zum Schwimmen gekommen.«

Das änderte sich erst wieder, als die Tochter Kinder bekam und Luise Klöckener ihre Enkelin mit zum Schwimmen nahm. »Als sie vier Jahre alt war, habe ich sie im Schwimmverein angemeldet. Sie hat dann in einem Kurs schwimmen gelernt, und ich habe mit dem Aqua Jogging angefangen. Mit Ende 50 merkte ich nämlich, dass mir das Bahnenschwimmen allmählich zu anstrengend wurde, weil ich einfach nicht mehr die nötige Kondition hatte. Das Aqua Jogging ist viel besser für meine Beweglichkeit.«

Seit dem geht Luise Klöckener einmal in der Woche zum Aqua Jogging. Mit dabei ist immer ihre Enkelin, die inzwischen acht Jahre alt ist und fleißig trainiert. Auch das zweite Enkelkind ist inzwischen mit von der Partie und lernt gerade schwimmen. »Wir gehen gemeinsam zum Schwimmbad, dann geht jeder erst mal sozusagen seinen Geschäften nach. Am Schluss spielen wir noch ein bisschen zusammen im Becken. Und ich hoffe, das machen wir noch eine ganze Weile so.«

 
 

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