Gesundheitssport für Herzpatienten

Regelmäßiger Sport ist nicht nur unentbehrlich, um Herzkrankheiten vorzubeugen. Auch wenn das Herz schon geschwächt ist oder eine Operation bereits notwendig war, können und sollten sportliche Aktivitäten zum Alltag von Herzpatienten gehören – am besten in einer Herzsportgruppe.

Neben der umfassenden medizinischen Betreuung kann regelmäßiger Freizeitsport Herzpatienten vor weiteren Schäden bewahren. Angepasst an die persönliche Belastbarkeit, wirkt sich körperliche Bewegung besonders positiv auf den Fettstoffwechsel aus: Es sinken die Werte für Cholesterin, LDL und Triglyceride, es steigt der Anteil von HDL. Körpergewicht und Blutdruck sowie die Zusammensetzung des Blutes werden ebenso günstig beeinflusst wie die Leistungsreserve des Herzens und der Sauerstoffverbrauch. Der ganze Körper wird mit der Zeit leistungsfähiger, wofür sich das Herz gleichzeitig weniger anstrengen muss.

Um einen positiven Effekt zu erzielen, sollte die körperliche Bewegung so intensiv sein, dass der Stoffwechsel und das Herz-Kreislaufsystem angeregt werden. Dazu reicht unter Umständen bereits zügiges Gehen. Da das Herz dabei nur mäßig belastet wird, sollten Herzpatienten jeden Tag gezielt mindestens eine halbe Stunde zügig zu gehen (nicht nur schlendern!) – vorausgesetzt ein Arzt hat vorher grünes Licht gegeben.

Ein weiterer wichtiger Effekt für Herzpatienten ist die Entspannung durch Sport, denn dabei können Ängste und Stress abgebaut werden. Oft waren Herzpatienten ihr Leben lang überaus aktiv und haben das Entspannen regelrecht verlernt.

Hinweis: Bevor sie eine sportliche Betätigung aufnehmen, sollten Sie in jedem Fall mit Ihrem behandelnden Arzt sprechen und Ihre körperliche Belastbarkeit testen lassen.

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