Herzsportgruppen

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In Deutschland gibt es rund 5000 so genannte Herzsportgruppen (Koronarsport), in denen Herzpatienten mit fachkundiger Anleitung und unter medizinischer Kontrolle individuell abgestimmte sportliche Aktivitäten aufnehmen können. In den meisten Fällen sind die Herzsportgruppen an örtliche Sportvereine angeschlossen, die mit den behandelnden Ärzten und entsprechenden Fachkliniken kooperieren.

Im Allgemeinen empfiehlt sich die Teilnahme an eine Gruppe im Anschluss an die Rehabilitationsmaßnahmen im Krankenhaus. Wer später an einer Herzsportgruppe teilnehmen möchte, spricht am besten mit dem behandelnden Arzt. Nach einer eingehenden Prüfung der Belastbarkeit des Herzens erhält man eine ärztliche Bescheinigung, nach deren Vorlage die gesetzlichen Krankenkassen die Kursgebühren übernehmen.

Die Gruppenangebote unterscheiden sich nach der bescheinigten Belastbarkeit der Teilnehmer und umfassen Aktivitäten wie Radfahren, Laufen, Spiele, Gymnastik etc. Ziel ist es, die Ausdauer und die Muskelkraft zu verbessern sowie die Körperwahrnehmung für die persönlichen Belastungsgrenzen zu schulen. Auch geht es darum, die Angst vor körperlichen Belastungen und die Furcht vor einer erneuten Herzattacke beim Sport abzubauen. Nicht zuletzt ermöglichen die Herzsportgruppen, die oft über mehrere Jahre hinweg bestehen, den Austausch mit anderen Herzpatienten.

Hinweis: Fragen Sie Ihren behandelnden Arzt nach einer Herzsportgruppe in Ihrer Nähe oder informieren Sie sich bei den Sportvereinen vor Ort.

Mehr Informationen zum Thema Sport bei Herz-Kreislauferkrankungen auf der Website von SPORT PRO GESUNDHEIT.

 
 

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