Diabetes - was sagt die Sportmedizin?

Mehr Muskelarbeit, weniger Diabestes

Weshalb ist Diabetes eine Volkskrankheit? Zum einen, weil es zum natürlichen Alterungsprozess gehört, dass der Körper zwischen dem 30. und 80. Lebensjahr rund ein Drittel seiner Muskelmasse verliert – und durch Fettzellen ersetzt. Hüft- und Bauchumfang nehmen zu, während sich in höherem Alter oft auch noch die Körpergröße verringert. Im Prinzip werden wir alle mit der Zeit kleiner, dicker und schwächer. Nicht schön, aber normal.

Zum anderen bewegen sich die meisten Erwachsenen zu wenig. Sie sitzen zu viel (im Büro und auf der Couch), und schwitzen nicht genug in der Freizeit – etwa bei sportlichen Aktivitäten. Die Folgen: Übergewicht, Kurzatmigkeit, hoher Blutdruck und schlechte Blutfettwerte. Alles zusammen begünstigt den Diabetes Typ 2. Etwa 90 Prozent aller an „Altersdiabetes“ erkrankten Frauen und Männer sind übergewichtig.

Es ist nie zu spät

Ein Diabetes ist sozusagen die Quittung für ein meist schon lange währendes unsportliches Leben. Das zeigt sich auch daran, dass Menschen, die sich ausreichend sportlich bewegen und ausgewogen ernähren, nur selten an Diabetes erkranken. Wer so lebt, kann praktisch nicht übergewichtig werden, denn seine Muskeln verbrauchen genügend Energie. So wird dem Körper kein permanenter Kalorienüberschuss zugemutet, den er in Fettzellen umsetzen muss.

Mit ausreichend Bewegung und einer ausgewogenen Ernährung lässt sich Diabetes nicht nur vorbeugen, sondern auch behandeln. Zahlreiche Studien belegen das. Spezielle Trainings können einen Diabetes aufhalten und damit schwerwiegende Folgeerkrankungen verhindern. Mehr noch: Die Beschwerden können sich unter Umständen so weit bessern, dass auf Medikamente ganz verzichtet werden kann.

 
 

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