Demografische Entwicklung

Wir leben in einer alternden Gesellschaft. Immer mehr Menschen werden immer älter - worüber man sich freuen kann.

Der Anteil der über 60-jährigen, der um die Jahrhundertwende bei 5 Prozent lag, liegt heute bei rund 26 Prozent und wird im Jahre 2030 bei 36 bis 38 Prozent liegen. Im Jahr 2050 wird -nach der neuesten Berechnung des Statistischen Bundesamtes- die Hälfte der Bevölkerung älter als 50 Jahre sein. Im Jahr 2060 wird jede/r Siebente 80 Jahr oder älter sein.

Die Lebenserwartung steigt weiterhin: Ein 60-jähriger Mann hat heute im Durchschnitt noch etwa 21 Lebensjahre vor sich, eine 60-jährige Frau sogar knapp 25 Lebensjahre. Und das bei besserer Gesundheit und höherer Kompetenz, als es in früheren Zeiten der Fall war. Im Jahr 2050 wird diese weitere Lebenserwartung für die 65-jährigen erwartet.

Die so gewonnenen Jahre können aktiv genutzt werden. Eine Pflegebedürftigkeit tritt nach Angaben des Statistischen Bundesamtes verstärkt erst bei Menschen über 85 Jahren auf. Selbst in der Altersgruppe der 85 bis 90jährigen können sich 60 Prozent meist noch gut alleine versorgen.

Auch das Verhältnis der Generationen wird sich weiter ändern: Aufgrund des niedrigen Geburtenniveaus wird die Zahl der unter 20-jährigen von aktuell 17 Mio. (20% der Bevölkerung) auf 12 Mio. im Jahr 2050 (16%) zurückgehen. Der sogenannte Altersquotient zeigt die zu erwartenden Verschiebungen im Altersaufbau besonders deutlich: Für das derzeitige tatsächliche Rentenzugangsalter von ca. 63 Jahren lag er 2001 bei 44, d.h. 100 Menschen im Erwerbsalter (von 20 bis 62 Jahren) standen 44 Personen im Rentenalter (ab 63 Jahre) gegenüber. Nach Vorausberechnungen wird der Altersquotient bis 2050 auf 78 steigen.
(Zahlen gemäß dem Statistischen Bundesamt, 2010)

 
 

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